Was ist eine Panikstörung?

Transkribiertes Video im Wortlaut:

Diagnose Check Panikstörung: Von einer Panikstörung spricht man, wenn eine Person wiederholt Panikattacken erlebt hat und sich nach dem Auftreten einer Attacke für mindestens einen Monat - Sorgen für ein mögliches Wiederauftreten von Panikattacken gemacht hat
- Sorgen über die Konsequenzen der Attacke gemacht hat
- aufgrund der Panikattacken deutliche Veränderungen in ihrem Leben vorgenommen hat  

Panikattacken sind dabei ein wichtiges Kennzeichen der Panikstörung. Sie treten jedoch nicht nur im Rahmen von Panikstörungen auf. Auch bei vielen anderen psychischen Erkrankungen können Panikattacken auftreten. Dann jedoch meist situationsgebunden. Das heißt, es treten situationsungebundene Panikattacken auf. Später sind die Panikattacken meist situationsbegünstigt. Nicht jeder, der einmal in seinem Leben eine Panikattacke erlebt hat, entwickelt auch eine Panikstörung. Die Panikstörung ist trotzdem eine häufige Störung. Etwa fünf Prozent der Bevölkerung, also einer von zwanzig, leidet zu irgendeinem Zeitpunkt seines Lebens an einer Panikstörung. 

Erstens: Das Auftreten der Panikattacken oder der damit verbundenen Körpersymptome wird als bedrohlich erlebt, z.B. als Hinweis auf einen bevorstehenden Herzinfarkt.

Zweitens: Entsprechend wird versucht, Situationen oder Körperempfindungen, die mit den Panikattacken in Verbindung gebracht werden, zu vermeiden.



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